Die Geschichte von STEP TEC

Seit über 30 Jahren ist STEP TEC innovativ und unterstützt seine Kunden.

GESCHICHTE VON STEP TEC

Manche Unternehmen setzen auf Wachstum. STEP TEC setzt auf Beständigkeit.

Seit 30 Jahren entwickeln wir Hochleistungsspindeln, die Maschinenbauer und Hersteller weltweit einsetzen. Unser Weg führte uns von einer Garage in Luterbach, Schweiz, zu Luft- und Raumfahrtanlagen, Automobilfertigungslinien und Produktionsstätten der Medizintechnik auf allen Kontinenten. Unsere Standards bestimmten diesen Weg, nicht unsere Grösse.

Jeder Meilenstein zeigt den Grundsatz, der 1995 zur Gründung führte: Präzision ist kein Zufall. Innovation dient einem klaren technischen Zweck. Vertrauen entsteht Spindel für Spindel und Kunde für Kunde. 


Das ist unsere Geschichte. Dreissig Jahre im Aufbau. 

Die Geschichte von STEP TEC beginnt in einer Garage in der Schweiz und reicht heute bis zu Produktionsstätten auf der ganzen Welt. Sie zeigt unser kontinuierliches technisches Engagement. Wir haben mehr als 20'000 Spindeln hergestellt und jahrzehntelang Pionierarbeit geleistet. Wir engagieren uns für den Maschinenbau und die Hersteller, die auf uns vertrauen. Die nächsten 30 Jahre beginnen jetzt. 

Das Spindel-Diagnostik-Modul der dritten Generation bietet eine Profinet-Schnittstelle zur CNC, eine 3-Achsen-Schwingungsmessung, eine Echtzeit-Überwachung der Werkzeugposition und Funktionen zur Prozessoptimierung. Es macht jede STEP TEC-Spindel zu einem intelligenten Knotenpunkt in der vernetzten Fabrik. So unterstützt es vorausschauende Wartung, verringert ungeplante Ausfallzeiten und erhöht die Fertigungsintelligenz. 

Im Jahr 2021 eröffnete STEP TEC mit der Short HSK-T63 neue Möglichkeiten bei der Spindelminiaturisierung. Das Produkt integriert eine Wellenblockierung in einen ultrakompakten Spindelkörper. STEP TEC entwickelte die Spindel für Werkzeugmaschinen mit schwenkbarer Kopfkinematik. Sie ermöglicht Multi-Prozesslösungen zum Fräsen und Drehen auch bei begrenztem Bauraum. Die Stellfläche ist gering, die Leistung bleibt hoch.

STEP TEC verfolgt das Ziel, mit Innovationen Komplexität zu verringern. Unsere patentierte elektromagnetische Spindel-Wellenblockierung macht eine hydraulische Peripherieeinheit überflüssig. Maschinenbauer sparen dadurch Zeit und Kosten bei der Integration. Die Lösung beschleunigt die Spindelintegration und senkt die Kosten. Sie verbessert die Spindel und die gesamte Maschine. 

Thermisches Spindelwachstum beeinträchtigt die Präzision. 2016 entwickelte STEP TEC dafür OptiCool, eine Kühltechnologie, die in die Spindel der neuen Generation HVC 140 integriert ist. OptiCool gleicht Temperaturschwankungen aus, die durch Drehzahländerungen entstehen, und mindert so die thermischen Auswirkungen auf die Komponenten der Werkzeugmaschine. Die Maschine erholt sich thermisch schneller, hat eine längere Lebensdauer und hält engere Werkstücktoleranzen. 

Im Jahr 2012 stellte STEP TEC die HPC 190-Plattform vor. Sie fasst mehrere Spindelkonstruktionen in einer einzigen, vielseitigen und austauschbaren Architektur zusammen. Die Plattform nutzt gemeinsame Bauteile und deckt eine breite Leistungsbandbreite ab. Ein neues Gehäuse ist nicht nötig. Dieser Ansatz gab OEMs die Freiheit, schneller bessere Maschinen zu bauen und vermittelte Endanwendern Vertrauen in eine standardisierte, bewährte Technologie. Heute prägt das Plattformkonzept unser gesamtes Portfolio.

Mit zunehmender Komplexität der CNC-Systeme entwickelte sich auch STEP TEC weiter. Das Spindel-Diagnostik-Modul der zweiten Generation verfügt über eine Profibus-Schnittstelle. Diese Schnittstelle ermöglicht eine nahtlose Echtzeitkommunikation zwischen der Spindel und der CNC-Steuerung. Das Modul liefert erweiterte Diagnosedaten und eine tiefere Integration. STEP TEC schuf damit die Grundlage für vernetzte Werkzeugmaschinen und die Fabrik der Zukunft. 

STEP TEC war schon immer der Überzeugung, dass eine Spindel mehr können sollte als sich nur zu drehen. Im Jahr 2002 führten wir unser Spindel-Diagnostik-Modul der ersten Generation ein – eines der ersten integrierten Datenerfassungssysteme der Branche. Das Modul überwacht kritische Parameter wie Betriebsstunden und Lagertemperatur. So gab STEP TEC Maschinenbauern ein neues Werkzeug – Vorausschau. Maschinenbauer konnten Ausfallzeiten nun planen. Sie führten Wartungen vorausschauend durch. Das Zeitalter der intelligenten Spindeln hatte begonnen. 

Bereits zwei Jahre nach der Gründung setzte Step-Tec seine Spindeln in einer anspruchsvollen Fertigungsumgebung ein. Boeing entschied sich für die Hochgeschwindigkeitsspindeln von Step-Tec, um einteilige Aluminium-Strukturbauteile zu bearbeiten. Damit erreichte der Hersteller die hohen „Buy-to-Fly“-Verhältnisse, die die Effizienz in der Luft- und Raumfahrt erfordert. Dieser Einsatz brachte internationale Anerkennung und markierte den Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit mit der Luft- und Raumfahrtbranche. 

Innerhalb eines Jahres nach der Gründung entwickelte und lieferte Step-Tec sein erstes Produkt, die HVC 140. Diese Hochgeschwindigkeits-Motorspindel für die Mikron AG erreicht 42'000 U/min. Die Einführung war ein Bekenntnis zum Maschinenbau. STEP TEC hat inzwischen mehrere tausend Einheiten verkauft. Die HVC 140 gehört bis heute zum Kern des Portfolios und zeigt die Beständigkeit der Technik. Um diesen Meilenstein herum übernahm das Unternehmen den Namen Step-Tec, dem die Branche vertraut.

Viele technische Erfolge beginnen mit einer klaren Idee. STEP TEC – Spindle Tools Engineering Periphery Technology – entstand in Luterbach in der Schweiz mit dem Ziel, eine Hochleistungs-Frässpindel zu entwickeln. Das Team nahm keine Kompromisse in der Qualität in Kauf und verzichtete auf technische Abkürzungen. Es setzte auf Schweizer Präzisionstechnik. Die Arbeit begann in einer Garage und prägte später die Branche.